LONG COVID

Mit einem ganzheitlichen Ansatz zurück zu mehr Energie und einem normalen Leben

Patienten mit Long Covid nehmen in unserem Praxisalltag einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Es kommen immer mehr Menschen mit unterschiedlichsten Ausprägungen zur Untersuchung und Behandlung, weil gezielte Behandlungsstrategien im ambulanten Setting oft fehlen. Die Patienten leiden großteils über Monate oder teilweise noch viel länger unter starken Beschwerden, wie z.B. Leistungsminderung, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schmerzen am ganzen Körper, aber vor allem an Energielosigkeit.

Die Anzahl dieser Patienten wird stetig mehr. Wenn man davon ausgeht, dass 10% aller COVID-Infektionen, egal welchen Verlauf diese nehmen, ein Long-COVID-Syndrom in unterschiedlicher Ausprägung entwickeln, kann man sich vorstellen was das für eine Leidenslast bzw. Krankheitslast in der Gesellschaft bedeuten kann.

Die Mechanismen des Long-COVID-Syndroms sind immer noch Gegenstand der Wissenschaft und nicht ausreichend geklärt. Was aus unserer Sicht aber definitiv vorhanden ist, ist die Klarheit über den Energiemangel, den das Syndrom mit sich bringt. Der Energiemangel, den alle Long-COVID Patienten haben und der sich in unterschiedlichen Geweben oder Systemen im Körper bemerkbar macht, ist definitiv vorhanden.

Diesen Energiemangel bezeichnet man als Mitochondriopathie. Das heißt, dass die Kraftwerke der Zellen, also die Mitochondrien, nicht mehr richtig arbeiten können. Das wirkt sich auf den ganzen Körper aus und führt zu Problemen in den unterschiedlichsten Ausprägungen.

Was können die Probleme sein?

Von Leistungsminderung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, die soweit gehen kann, dass man seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann bzw. geschweige denn fähig zu sein arbeiten zu gehen, bis zu Dysregulationen des autonomen Nervensystems, wie Blutdruckkrisen, Pulserhöhungen, Kreislaufbeschwerden, Schmerzen in unterschiedlichsten Ausprägungen, vor allem auch Kopfschmerzen, bis zu unterschiedlichen Symptomen, die keinen anderen Problemen zugeordnet werden können.

Analyse

Wir können den Energiemangel, also diese Mitochondriopathie, mittels Blutwerten im Labor bestimmen lassen. Hier analysiert man z.B. das ATP-Profil. ATP ist der zelluläre Energiebrennstoff. Die Analyse zeigt uns, ob die Zellen überhaupt genug Energie produzieren können bzw. auch, ob sie dieses ATP regenerieren kann wenn Energie verbraucht wird. Das ist der wichtigste Parameter im Long-Covid-Setting.

Dazu gibt es natürlich noch viele weitere Parameter. Im Labor, wo man alle Faktoren des Energiestoffwechsels, sowie die Entzündungswerte im Blut untersuchen kann, können auch andere Virenbelastungen wie EBV festgestellt werden. Der EB-Virus, also der Epstein-Barr-Virus, steht ja im Verdacht im Zusammenhang mit dem Long-COVID-Syndrom zu stehen.

Weiters können wir in unserer Praxis auch mit Global Diagnostics (siehe gesonderte Beschreibung LINK), also einem Vitalfeldmessgerät, genauso diesen Energiemangel feststellen und zusätzlich andere Zusammenhänge, die den Körper einschränken, erkennen.

Wie können wir in unserer Praxis helfen?

Bzgl. Therapie gibt es aus unserer Sicht im ambulanten Setting unterschiedliche Ansätze – der Grundsatz dahinter ist prinzipiell der Energieaufbau, wir müssen also schauen, dass der Körper wieder zu mehr Energie kommt, dass die Zellen wieder besser funktionieren und die unterschiedlichen Systeme und Gewebe wieder in die normale Funktion kommen. Dazu nutzen wir Vitalstoffinfusionen mit hochdosierten Vitaminen, Aminosäuren und Vitalstoffen, also die Bausteine des Energiestoffwechsel. Wir führen verstärkt Antioxidantien zu, um Radikale zu beseitigen. So kann eine Radikalbelastung im Körper abgeschaltet und wie bei einem Restart mehr Energie produziert werden.

Zusätzlich kann man mit Ernährung und Nahrungsergänzungen zuhause unterstützen, was auf jeden Fall Sinn auch macht. Weiters therapieren wir im Rahmen von Global Diagnostics, mithilfe elektromagnetischer Frequenzen sowie einer Frequenztherapie, um den Körper wieder auf ein höheres Energieniveau zu bringen und die Regeneration der Patienten so gut wie möglich zu unterstützen.

Zusätzlich – aber natürlich nur wenn die Leistungsfähigkeit das auch zulässt – ist es sinnvoll im Bereich der Grundlagenausdauer zu trainieren. Bei der Spiroergometrie kann man austesten, wo das Leistungsniveau liegt. Hier haben wir gleichzeitig auch die Lungen- und Herzfunktion mit dabei, die uns hilft den Patienten ein individuelles und gezieltes Training zu empfehlen, um wieder mehr Leistungsfähigkeit zu erlangen.

Long COVID wird in Zukunft ein großes Problem in der Gesellschaft werden, weil man davon ausgeht, dass 10% jeder Coronainfektion ein Long-COVID-Syndrom entwickeln. Daher ist es wichtig, dass man sich hier auch potente Diagnostik- und Behandlungsformen überlegt und weiter erforscht.

Mit unserem Konzept, das wir in der täglichen Praxis verfolgen, erzielen wir bereits sehr gute Erfolge. Long COVID-Patienten werden nach Monaten der Arbeitsunfähigkeit oder Leiden einfach wieder schneller fit und können somit wieder einem normalen Alltagsleben nachgehen.

Unsere Leistungen